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Mode-Tipps: Die Grundlagen guten Herrenmode Stils

Die richtige Proportion Ihrer Bekleidung ist einer der wichtigsten Faktoren für die Beständigkeit Ihrer Garderobe. Es zählt das Motto "Bei der Qualität kann man Kompromisse eingehen, bei der Proportion nicht".

Auf dem Weg hin zum eigenen Modeverständnis, welches auf Selbstverständlichkeit und klaren Prinzipien beruht, sollten Sie zuerst verstehen, welche Kleidungsproportionierung Ihrem Typ am besten steht und warum. Der feinste Cashmere Blazer braucht nicht vor vorzeitiger Alterung geschützt werden, wenn er doch der Vorgabe der Modegötter, mindestens so lang zu sein wie die eigenen Fingerkuppen, nicht standhalten kann. Ein günstiges Hemd kann Ihnen viele Jahre mehr Freude bringen als ein teureres, wenn Sie gleich wüssten, dass ein zu tief sitzender Kragen Ihr ohnehin recht großes Gesicht noch größer erscheinen lässt. Unangemessen sitzende Kleidung ist der Hauptgrund für den entscheidenden Unterschied in der Klasse in der Garderobe, die viele Männer heutzutage missen lassen.

Es wird gesagt, die Qualität eines Kochs kann daran erkannt werden, wie seine Suppe schmeckt. Genauso kann man sagen, die Fähigkeit eines Mannes, sich gut zu kleiden, zeigt sich dann, wenn er es schafft bei Tragen einfachster Kleidung seine individuelle perfekte Note zur Geltung kommen zu lassen. Eine wirkliche Lehrstunde für gute Proportion!

Der erste Schritt hin zu einem dauerhaft geschaffenen individuell-markanten Modestil ist die Verinnerlichen des Standardschemas bestehend aus einem maßgeschneiderten Anzug, einem weißen Oberhemd, einer soliden Krawatte, eines weißen Einstecktuches, schwarzen Socken und der passenden Schuhe. Jeder formelle Anlass kann damit natürlich abgedeckt werden, so bietet es einem aber die Grundlage für viele Gelegenheiten. Es ist die Grundlage, um den entscheidenden Schritt hin zum vollkommenen Kleidungsstil zu schaffen. Es muss versucht werden, alle einzelnen Bestandteile zu einer wirklichen Komposition zusammenzuführen, um dann als Ergebnis ein ideales Bild stimmiger Proportion zu erzielen. Dafür gibt es natürlich nicht eine Lösung, sondern viele auf den Typen des Mannes zugeschnittene. Sie erreichen ein authentisches Erscheinungsbild, wenn Sie sich die Einschränkungen und Zwänge bewusst machen, statt sie zu ignorieren.

Um diese Ziele zu erreichen, ist es sinnvoll in fünf Bereiche einzuteilen: Hals, Schulter, Taille, Handgelenk und Knöchel. Jeder dieser hat in seiner Silhouette viele Linien und Kurven, welche Sie klug miteinander verbinden müssen, um ein ästhetisch Gesamtbild zu erzielen. Verstehen Sie die einzelnen Dinge wie etwa Einsatz des richtigen Halsschmucks zugeschnitten auf Ihr Gesicht, oder die richtige Länge Ihrer Jacke passend für Ihre Körpergröße so werden Sie dahin kommen, weniger feierliche Kleidung tragen zu müssen, um gekleidet auszusehen - wie etwa maßgerechte sportliche Kleidung oder lässigere (casual) Mode.

Glücklicherweise verändern sich Gesichskonturen, Halslänge, Schulterbreite, Armlänge, Oberkörperstatur und Schuhgröße gewissermaßen auf Dauer nicht, auch sollte Ihnen eine kleinere Gewichtszunahme keine Probleme bereiten. Anders als in der Mode, die sich sogar von Saison zu Saison verändert, müssen Sie nicht dauernd neu lernen wie Sie sich gut kleiden. Betrachten Sie jeden einzelnen Körperbereich zwischen Kopf und Fuß isoliert, so werden Sie es irgendwann meistern, Ihr optimales Gesamtbild in Maß und Proportion zu finden. Sind diese klassischen Regeln verstanden und auf die eigene einzigartige Physiognomie angewandt, so kann ein Mann selbstbewusst alle Facetten förmlicher und gehobenerer Herrengarderobe anwenden.

Wir werden Ihnen in den nächsten Abschnitten genauere Tipps für die einzelnen Körperbereiche geben.




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