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erstellt von: krawatten, am 17.07.2012 10:55 , Clicks: 11414

Zu viel ist zu viel ? das klassische Outfit dezent auflockern

„Manche Männer tragen eine so laute Krawatte“, meinte Showmaster Robert Lembke einmal, „dass sie sich einen Schal als Schalldämpfer darüber legen sollten.“ Wer einen Blick auf die Straße wirft, kann diesem Satz nur zustimmen. Da tummelt sich manch einer mit bunten Comicfiguren am Hals selbst im seriösesten Geschäftsviertel. Ist das Ironie? Trauer um die verlorene Kindheit? Oder einfach nur der Zwang, um jeden Preis auffallen zu müssen? Gut sieht es jedenfalls nicht aus. Was aber noch viel schlimmer ist: es wirkt unprofessionell.

 

Und doch: nicht immer muss man das klassische Outfit ganz so klassisch nehmen. Zum Glück kann man an ein paar Stellen Individualität beweisen, ohne sich zur Lachnummer zu machen. Es gibt dabei eigentlich nur eine einzige goldene Regel. Die allerdings ist unumstößlich: Nicht übertreiben!

 

Betrachten wir das klassische Businessoutfit einmal genauer. Da wäre zunächst der Anzug. Im Geschäftsleben normalerweise zweiteilig. Dunkles Anthrazit, auch „Business Black“ genannt. Dazu nun ein weißes Hemd und eine konservativ gestreifte Krawatte in dunklen Rot- oder Blautönen. Schwarze Strümpfe, dazu schwarze Oxfords, mit Wasserpolitur auf Hochglanz gebracht. Voilà! Instant Finanzjongleur. Aber ein wenig langweilig.

 

Die einfachste Möglichkeit, hier ein wenig zu variieren, ist das Hemd. Allerdings ist hier ein wenig Fingerspitzengefühl gefragt. Selbst in konservativsten Branchen ist hellblau im Normalfall noch unproblematisch, vorausgesetzt, es ist eher blass. Geht es weniger streng zu, können Sie auch zu Rosé, Flieder oder hellgrün greifen. Nie sollte aber das Hemd dunkler sein als die Krawatte. Das ist nicht einfach nur ungewohnt, sondern bringt auch den Kontrast von Hemd, Anzug und Krawatte durcheinander.

 

Noch spannender wird es, wenn man zu einem gemusterten Hemd greift. Doch spätestens hier kann man wieder eine Menge falsch machen. Ein kleinkariertes Hemd mit Rosé oder Hellblau lockert hier das Gesamtbild enorm auf. Auch senkrechte Streifen sind an und für sich keine schlechte Idee. Aber hier gilt die alte Kombinationsregel, niemals drei Muster miteinander zu kombinieren, und niemals zwei ähnliche Muster. Das heißt: Ist etwa der Anzug strukturiert, ist hier größte Vorsicht angesagt. Nadelstreifen heißen klipp und klar: ein gestreiftes Hemd geht gar nicht.

Ist die Krawatte, wie ja inzwischen im Businessbereich üblich, gestreift, sollte man zum fein gestreiften Hemd eine Krawatte mit breiten Streifen wählen, damit der Muster-Mix nicht zu unruhig wird.

Und ein fein kariertes Hemd zum Nadelstreifenanzug? Möglich. Aber knifflig. Die Karogröße sollte deutlich eine andere sein als die Anzug-Streifenbreite. Dazu wählen Sie sicherheitshalber eine einfarbige Krawatte ohne Strukturen oder Muster. Und zwar auf den Farbton des Karos abgestimmt und mit einem breiten, soliden Krawattenknoten. Dann ergibt sich ein junges, dynamisches Outfit. Andernfalls nur Kopfschmerzen beim Betrachter.

 

Doch man hat noch ein paar Möglichkeiten mehr. Die Schuhe werden viel zu selten einbezogen. Der Oxford mag klassisch sein, aber warum nicht mal einen einfachen Monkstrap (das Teil mit der Schnalle)? Wer etwas mutiger ist, kann sogar noch einen Schritt weiter gehen.

Rotbraune Chelsea Boots. Das sind diese etwas höheren Schnürschuhe mit dem leicht erhöhten Absatz. Dazu der Anzug in dunklem dunkelblau. Das ist gerade noch im Rahmen des Konventionellen, aber rebellisch genug, um zum Blickfang zu werden.

 

Natürlich kann man auch gerade den entgegengesetzten Weg gehen. Wenn Sie etwas auffallen wollen, warum dann nicht durch Eleganz? Der dunkelblaue Anzug passt gut zu einem blau gestreiften Hemd mit weißem Kontrastkragen. Dazu nehmen Sie eine dezent strukturierte Krawatte, abgestimmt nicht mit dem Hemd, sondern mit Ihrer Haar- und Augenfarbe. Alles ein wenig gesättigter als üblich.Das Ensemble entschärfen Sie nun mit einem blütenweißen Einstecktuch, locker in Bauschfaltung in die Tasche gestopft. Wenn nun noch die Manschettenknöpfe blitzen, sind Sie streng genommen noch ganz konservativ gekleidet. Aber dennoch sehen Sie ausgesprochen aristokratisch aus. Im Büro kann das allerdings oft zu viel des Guten sein.


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