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erstellt von: krawatten, am 19.07.2011 14:00 , Clicks: 12785

Richtig kleiden für Porträtfotos

Es heißt, das sicherste Zeichen dafür, dass man mal wieder Urlaub bräuchte, sei, wenn man Ähnlichkeit mit seinem Passbild bekomme. Wenn man sich anschaut, was für Verbrechervisagen einem da teilweise vom Dokument entgegensehen, brauchen einen solche Sprüche kaum noch zu wundern. Doch auch bei anderen Bildern fragt man sich, ob die betreffenden Figuren nicht vielleicht bewusst alles unternommen haben, um ihren Gesamteindruck zu ruinieren.

 

Manch einer investiert ungeheuer viel Zeit und Geld in Fotos, etwa auf einer Webseite oder einem Flyer. Da überrascht es, dass die Kleidung meist sträflich vernachlässigt wird. Denn eine Kamera sieht anders als ein Betrachter, und das vergibt mache Chance auf einen guten ersten Eindruck. Sicher, wenn Sie kurz ein Urlaubsfoto schießen, soll es in erster Linie den Moment festhalten. Als Porträt auf Ihrer Firmenwebseite möchten Sie es aber dennoch nicht haben. Da möchten Sie perfekt sein. Und das geht nur im richtigen Outfit.

 

Ein schwarzer Anzug kann ungeheuer elegant sein. Auf einem Foto ist er meist eine absolute Katastrophe. Und zwar, weil er die Belichtungsautomatik der Kamera durcheinanderbringt. Stellt sich die Kamera auf einen schwarzen Fleck ein, wird das ganze Foto überbelichtet. Die Farben wirken verwaschen, der Kontrast geht baden. Das kann manchmal ein erwünschter Effekt sein. Doch um das ganze Wechselspiel bei Porträtfotos zu verstehen, muss man sich ein wenig mit der Fotografie befassen – genauer gesagt, mit dem Licht dabei.

 

Bei einem Bild für Ausweis oder Reisepass wird im Normalfall eine neutrale Beleuchtung vorherrschen. Die ist zwar ein wenig langweilig, leuchtet aber gut aus. Das hat den Vorteil: was normalerweise auf der Straße gut aussieht, wird auch auf dem Bild gut aussehen. Sicherheitshalber sollten Sie allzu unruhige Muster vermeiden, aber sonst sind Sie mit einem dunklen Anzug professionell genug. Und der sollte es ruhig sein, mit schlichtem Hemd und gestreifter Krawatte. Denn jeder, der das Bild zu sehen bekommt, wird beruflich damit zu tun haben. Und da ist ein wenig mehr Seriosität nicht verkehrt.

 

Schwieriger wird es, wenn gezielt mit dem Licht gearbeitet wird, um dem Bild mehr Tiefe zu verleihen. Sehr beliebt hierbei: die Low-Key-Fotografie. Dabei wird gezielt mit dunklen Tönen gearbeitet. Das Licht leuchtet nicht gleichmäßig aus, sondern fällt im Winkel. Der Hintergrund ist dunkel. Das Bild bekommt dadurch eine ungeheure Präsenz, die fast schon ans Dramatische grenzt. Das ist durchaus nicht auf Kunstfotografie beschränkt. Auch ein Business-Porträt kann durch dezenten Einsatz leichter Low-Key-Abdunklung mehr Spannung bekommen.

Hier müssen Sie nun tatsächlich aufpassen, was Sie anziehen. Denn ein dunkler Anzug würde hier, ebenso wie ein schwarzes Shirt oder gar ein schwarzer Rollkragen, fatale Auswirkungen haben. Dunkle Kleidungsstücke gehen hier unter und sind kaum noch zu erkennen. Dadurch scheint der Kopf in der Luft zu schweben wie ein Luftballon. Wenn Sie Low-Key-Fotos etwa für eine Firmenwebseite nutzen wollen, sollten Sie sich für einen Anzug in nicht allzu dunklem Grau oder Blau entscheiden. Dazu wählen Sie eine möglichst kontrastreiche Krawatte in dunklem Rot oder Navy.

 

Der andere gern genutzte Foto-Trick ist High-Key. Gearbeitet wird mit einem sehr hellen, oft weißen, Hintergrund, viel weichem Licht und einem Hauch von Überbelichtung. Das kann extrem schmeichelhaft sein, wenn Sie etwa unter starken Hautunreinheiten leider oder sehr kantige Gesichtszüge haben. Denn es macht das Bild sehr weich. Auch deshalb wird High-Key-Fotografie gerne im Fashion- und Kosmetik-Bereich eingesetzt. Aber auch hier müssen Sie auf Ihr Outfit achten. Helle Farben verschwinden hier schnell. Auch hier scheint oft der Kopf zu schweben. Also, kein weißes Hemd, keine helle Krawatte. Dafür dürfen Sie beim Binder ruhig etwas sehr kräftige Farbe riskieren. Denn die Lichtverhältnisse lassen die Farbe sowieso etwas heller und weniger gesättigt erscheinen.


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