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erstellt von: krawatten, am 29.06.2011 14:29 , Clicks: 5878

Krawatten sicher transportieren

Wie Sie den Binder vor dem Knittern schützen

 

Die Zierde des Mannes: die Krawatte. Sie ist Ausdruck seiner Individualität, Krönung seines Outfits und außerdem der einzige Schmuck, den unsere Gesellschaft dem stilbewussten Mann noch zugesteht. Man sollte meinen, das genügt, um der Krawatte eine aufmerksame Behandlung zu sichern. Und wirklich hat mancher geradezu Ehrfurcht vor den edlen Seidenbindern. Elektrisch angetriebene Krawattenregale, spezielle gepolsterte Krawattenschubladen und vieles mehr sind für den Schutz der Krawatte gedacht. Und natürlich wird der Krawattenknoten (oder sollte das bei Ihnen etwa anders sein?) nach jedem Tragen sorgfältig wieder entknotet und die Krawatte für ein, zwei Tage locker aufgerollt, denn nur knitterfreie, erholte Krawatten sind es wert, sie mit solcher Sorgfalt in den Schrank zu legen.

 

Jedenfalls bis zu jenem schicksalhaften Tag, bei dem die nächste Geschäftsreise ansteht. Da wird stundenlang experimentiert auf der Suche nach der perfekten Art, einen Anzug zusammenzulegen. Das Hemd wird exakt auf das Format A4 zusammengelegt, am besten noch mit dem Lineal nachkontrolliert. Dazu die optimal gebügelte Hose. Schließlich wird über das perfekt ausgerichtete Ensemble noch schnell eine wilde Auswahl von ein, zwei Krawatten geworfen und das ganze irgendwie geschlossen. Wenn die Tasche dann, nach einem Marathon durch überfüllte Züge, vollgeschwitzte Taxis und chaotischen Flughafenterminals, im Hotelzimmer geöffnet wird, strahlt einen ein perfekter Anzug an, begleitet von ein paar unscheinbaren Fetzen Seide, die vor ein paar Stunden noch dezent gestreifte Businesskrawatten waren.

 

Denn auch Krawatten wollen sinnvoll verpackt sein. Dieses Problem ist nicht neu und hat schon zu den abenteuerlichsten Lösungsversuchen geführt.Gegen Ende des 19. Jahrhunderts kamen bereits die ersten Krawattenkoffer auf. Sie erinnerten auf den ersten Blick an einen Geigenkasten, waren oft außen mit Messing beschlagen und innen mit Holz verstärkt. Ihre Größe war so bemessen, dass die Krawatte darin transportiert werden konnte, ohne sie auch nur ein einziges Mal zu falten. Der Aufwand schien gerechtfertigt, denn immerhin galt die Krawatte als DAS Symbol des vollendeten Gentleman.

 

Heutige Krawatten-Etuis sind etwas leichter zu händeln. Große Taschenhersteller bieten sie an, und zwischen Varianten aus edlem handtamponierten Kalbsleder und stabilen Hartschalenkoffern für den Vielflieger sollte eigentlich für fast jeden etwas dabei sein. Darin wird der Binder mit nur einer Faltung flach und rutschfest verpackt. Eine Faltung ist meist das kleinere Problem, denn die Falte liegt meistens am unsichtbaren teil der Krawatte.

 

Dennoch fristen die speziellen Behältnisse ein Schattendasein und haben sich nur bei einer Handvoll Geschäftsleuten einigermaßen durchsetzen können. Weniger spektakulär, aber um so praktischer, sind die handlichen kleinen Krawattenboxen, die auf den ersten Blick an eine Konservendose erinnern. Sie sind eigentlich nichts anderes als eine Art Mini-Tresor für die Krawatte und somit eine sehr viel schonendere Aufbewahrung, denn eine locker gerollte Krawatte knittert nicht, das Futter wird nicht belastet, und der Binder bleibt frisch und geschützt.

 

Doch auch wenn Sie kein solch spezialisiertes Stück Gepäck Ihr Eigen nennen können, müssen Sie Ihre Krawatten nicht der ewigen Verdammnis anheim fallen lassen. Rollen Sie sie locker auf. Diese Rolle werfen Sie nun aber nicht irgendwo in den Koffer, sondern ins Innere des Kragens Ihres Business-Hemds, vielleicht zusammen mit ein paar aufgerollten Socken. Das hat zwei Vorteile: Erstens bleibt Ihr Hemdkragen in Form. Denn gerade der ist eine Schwachstelle par excellence. Zweitens sieht Ihre Krawatte hinterher nicht aus, als hätten Sie darauf geschlafen. Vermeiden Sie aber, das gute Stück mit einem Gummiband zusammenzuhalten. Denn das hinterlässt hässliche Druckstellen.


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