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erstellt von: krawatten, am 21.01.2011 16:58 , Clicks: 6559

Kleidung und Gewicht

Ein ständiges Auf und Ab


Inzwischen liegen nicht nur die Weihnachtstage, sondern auch der Jahreswechsel und das Ende der Weihnachtszeit hinter uns. Der Duft von frisch gebackenen Plätzchen durchzieht nicht länger das Haus, und nach der Arbeit wird man nicht noch schnell auf einen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt vorbeigehen. Von gehaltvollen Festtagsbraten und Schokoladenweihnachtsmännern mal ganz zu schweigen. Man kommt zur Ruhe und hat mal wieder Zeit, auf die Waage zu steigen – das kann ein ganz schöner Schock sein.


Nun gut, damit ist eigentlich noch nicht viel verloren. Aber eine Gewichtsveränderung stellt zumindest unseren Kleiderschrank zumeist vor ein Problem. Schon ein paar Kilo können bewirken, dass wir nicht mehr in die Hose kommen. Hemden werden am Kragen zu eng, und Krawatten hängen traurig auf der Bauchdecke. Nun könnte man natürlich in den sauren Apfel beißen und sich neu einkleiden. Aber eigentlich will man das bisschen zusätzliches Gewicht doch auch einmal wieder loswerden. Und gute Herrenbekleidung ist ja auch nicht ganz billig.


Nun, zum Glück ist gerade bei den etwas wertigeren Stücken Ihrer Garderobe noch nicht Hopfen und Malz verloren. Ein gutes Jackett beispielsweise kann von einem kompetenten Schneider meist mühelos ein wenig ausgelassen werden. Es gibt mehrere Stellen, an denen dort ein wenig mehr Stoff verarbeitet ist als nötig. Allerdings gibt es hier Grenzen: Nehmen Sie mehr als 10 – 12 Kilogramm zu, so werden selbst dann, wenn die Änderungen noch möglich sind, die Proportionen der Jacke nicht mehr stimmen. Auch tendiert die Front des Jacketts bei einem etwas hervorspringenden Bauch zum Hochrutschen.


Problematischer ist die Hose. Denn die meisten Hosen haben heutzutage kaum überschüssigen Stoff verarbeitet. Zudem schränkt die Position der Gesäßtaschen Änderungswünsche meist ein. Allerdings kann ein gut sitzendes Jackett manchmal eine nicht mehr ganz so gut sitzende Hose kaschieren. Für die ganz extremen Fälle gibt es Knopfloch-Erweiterer. Das sind kleine Schlingen mit einem befestigten Knopf, die zwischen Knopf und Knopfloch eingeknöpft werden und Ihnen im Hosenbund ein bis zwei Zentimeter mehr Luft verschaffen können.


Solche Verlängerungen können Ihnen manchmal auch bei Hemden weiterhelfen. Allerdings sind sie dort mit Vorsicht zu behandeln. Denn schnell sieht der Kragen dann aus, als hätten Sie den oberen Knopf des Hemdes offengelassen. Und das dass zumindest unter einer Krawatte eine mittlere Katastrophe darstellt, bedarf wohl keiner Erwähnung.


Und wenn Sie eher Gewicht verlieren? Nun, die meisten Kleidungsstücke lassen sich erheblich leichter auf ein bisschen weniger Körperumfang trimmen. Aber leider ist diese Änderung dann meist permanent. Also, bevor Sie ihre Hemden oder Hosen enger machen lassen, warten Sie lieber, ob das mühsam erreichte Gewicht von Dauer ist.


Hier bekommen Sie gerade beim Jackett leider sehr schnell Probleme mit dem Schnitt und den Proportionen. Ein zu weites Jackett flattert wie bei einer Vogelscheuche. Auch hier gilt: Viel mehr als 10 Kilogramm kann auch der beste Änderungsschneider nicht kaschieren.


Der Geheimtipp, wenn Sie häufiger mit Gewichtsveränderungen zu tun haben, sind Anzüge mit zwei Hosen. Ob bei Maßanfertigung oder einem Baukastensystem von der Stange: Nehmen Sie eine zweite Hose eine Größe größer oder kleiner. Wichtig: Wenn Sie Ihr Anzug-Ensemble in die Reinigung geben, tun Sie dies auch mit der nicht getragenen Hose. Sie passt sonst nach ein paar Reinigungen im Farbton nicht mehr zum Jackett.


Ein Punkt, bei dem Sie fast unbegrenzte Freiheit haben, ist die Krawatte. Ist diese ein wenig länger, was bei hochwertigen Krawatten meist der Fall ist, so können Sie allein über die Wahl des richtigen Krawattenknotens die Länge entscheidend verändern. Hängt Ihre Krawatte auf einmal zu hoch am Bauch, versuchen Sie doch einen stoffsparenderen Knoten. Varianten wie der Kent oder der Oriental sind hierfür bestens geeignet. Ist ihre XXL-Krawatte durch weniger Bauchumfang nun zu lang, können Sie sie mit einem aufwändigen Knoten wie dem Hannoveraner oder dem Balthus einkürzen.



Gekonnter Muster-Mix (Stoffmuster)
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