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erstellt von: krawatten, am 17.01.2011 16:30 , Clicks: 10051

Wie kleidet sich der Gentleman?

Stil hat man oder nicht.


Der klassische Gentleman ist ein Idealbild, das immer noch in unseren Köpfen herumspukt. Denn die Eleganz des klassischen britischen Understatements ist immer noch der Inbegriff eleganter Herrenmode. Und doch: Auch wenn manch einer meint, mit seinem ersten Bespoke-Maßanzug aus der Londoner Savile Row automatisch in die Gentleman-Liga aufzusteigen, ganz so einfach ist die Sache nicht. Denn gerade viele Kleinigkeiten können einen noch so eleganten Gesamteindruck zunichte machen.Und so mancher,d er besonders professionell wirken will, erreicht genau das Gegenteil. Dabei gibt es ein paar kleine Tipps, die – wenn sie natürlich weder die passende Garderobe noch das passende Verhalten ersetzen – die Wirkung erheblich steigern können Denn nicht nur die Kleidung, das Gesamtpaket muss passen.




1. Die richtige Frisur

Sicher, hier ist Individualität an sich nichts schlechtes. Tragen Sie also ruhig Ihre in die Stirn hängenden Ponyfransen oder Ihre Gelfrisur – aber nicht zum klassischen Anzug. Kurze bis mittellange Haare wirken sehr professionell. Wenn Ihnen das zu konservativ ist, lassen Sie die Haare etwas länger wachsen (nur etwas, nie dürfen sie in den Kragen hängen!) und bringen Sie sie mit Frisiercreme in Form. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, am Wochenende mit etwas Gel oder Haarwachs einen grundlegend anderen Look zu erzielen.


2. Der richtige Anzug

Zugegeben, die klassisch englischen Anzugschnitte sind ausgesprochen elegant. Aber sie passen nicht zu jedem. Sind Sie Mitte Zwanzig, schlank, sonnengebräunt und athletisch, werden Sie darin zur Karikatur. Ein Bespoke-Anzug wirkt gesetzt und konservativ. Sind Sie eher dynamisch und unangepasst, werden Sie darin verkleidet aussehen. Ein schlanker italienischer Schnitt ist hier die bessere Wahl. Für eher lässige Anzugträger können sich die lockeren amerikanischen Schnitte lohnen. Aber wenn Sie die Möglichkeit haben, sich einen Maßanzug bei einem guten Schneider zu gönnen, wird der den Anzug ohnehin auf Ihren Typ anpassen.


Haben Sie einen Anzug, der perfekt sitzt und passt, tragen Sie ihn häufig. Denn nichts wirkt so professionell und gentleman-like wie jemand, der sich in seinem Anzug sichtlich wohlfühlt.




3. Die richtige Krawatte

Ja, auch mit der Krawatte kann man etwas falsch machen. Viele Krawatten sehen sehr schön aus, aber die Krawatte muss auch zu Anlass und Umfeld passen. Je nach Farbton kann eine Paisleykrawatte festlich oder sportlich wirken. Aber nicht professionell. Die breiten Business Stripes sind in der Oper hingegen ein wenig zu berufsorientiert. Da sind Sie mit einer einfarbigen Krawatte meist besser bedient. Riskieren Sie ruhig ein wenig Farbe, aber vermeiden Sie alles, was schreiend oder auffällig ist.



4. Das richtige Hemd
 


Es überrascht ein wenig: gerade bei dem Kleidungsstück, bei dem eigentlich am wenigsten falsch gemacht werden kann, wird am meisten falsch gemacht. Ein helles Businesshemd in weiß oder hellblau ist eigentlich nie verkehrt. Bei festlichen Anlässen darf es auch schon mal ecru sein. Aber bitte NIE mit Button-Down-Kragen zur Krawatte. Und auch wenn es unter dem Sakko verdeckt sein wird: Bügeln Sie es. Oder lassen es bügeln.



5. Die richtigen Schuhe
 


Zum Anzug stellt sich die Frage nach der Art der Schuhe nur teilweise. Sie sind selbstverständlich aus dunklem Leder. Alte Farbregeln wie „no brown in town“ oder „no brown after six“ haben ihre absolute Bedeutung zwar längst verloren. Zu den meisten Anzügen sehen schwarze Lederschuhe aber trotzdem besser aus. Es müssen ja nicht immer gleich die rahmengenähten Oxfords sein.

In den Schuhgeschäften finden Sie inzwischen teilweise recht ausgefallene Kreationen in schwarzem Leder im Sportschuh-Schnitt. Lassen Sie es. Diese Kreuzungen sind nichts halbes und nichts ganzes.


6. Wissen, was die Stunde geschlagen hat
 


Wenn Sie die Uhrzeit wissen wollen, sehen Sie dann auf Ihr Mobiltelefon? Hoffentlich nicht. Denn eine Armbanduhr ist ein eigentlich unverzichtbares Accessoire. Das heißt, wenn es die richtige ist. Keine Pilotenuhren oder Sportchronometer zum Anzug! Am besten fahren Sie mit einem klassischen Modell. Übrigens: Römische Ziffern wirken distinguierter als arabische. Auf sonstigen Schmuck sollten Sie besser verzichten. Nun gut, ein paar Manschettenknöpfe geht noch durch.

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