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erstellt von: krawatten, am 29.09.2010 10:38 , Clicks: 5954

Garderobenpflege ? Glückssache?

Damit das Hemd ein paar Tage hält

Es ist eine leider oft vergessene Wahrheit: Kleidung geht nicht vom Tragen kaputt, sondern vom Waschen. Was bei einfacher Freizeitkleidung schon deutlich wird, trifft auf Businessgarderobe ebenfalls zu. Andererseits ist Ihnen nicht damit geholfen, wenn Sie am Ende des Arbeitstages Ihre dreckige Hose in die Ecke stellen und Ihr Hemd den Speiseplan der letzten Woche verrät.

Wäschepflege ist für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Und heutzutage steht nicht immer die duldsame Gattin im Hintergrund, die sich um die Wäsche kümmert. Vor dem Aufkommen des Business Casual und ähnlicher Kleidungsstile konnte Man(n) getrost darauf verweisen, dass man seine Kleider ja ohnehin in die Reinigung bringen müsse. Das trifft auf Anzüge auch durchaus immer noch zu. Bei Chinos und Businesshemden ist es eher eine Schutzbehauptung.

Inzwischen gibt es ?Wash-and-Wear?-Anzüge, die Sie laut Hersteller bedenkenlos in die Waschmaschine stopfen können. Nun, unproblematisch ist das trotzdem nicht. Denn das Problem mit dem Waschen von Anzügen ist nicht, dass Sie den Stoff ruinieren könnten, sondern dass Sie sie hinterher nicht wieder in Form kriegen. Da bei Anzügen ohnehin Naturstoffe meist ungleich edler wirken als synthetisch behandelte Spezialmaterialien, sollten Sie hier ruhig weiter auf die Reinigung nebenan setzen ? beziehungsweise auf eine Reinigung Ihres Vertrauens, denn auch bei chemischer Reinigung kann etwas schiefgehen. Und schließlich haben Sie ja zumeist für Ihren Anzug eine Menge Geld bezahlt.

Allzu oft sollten Sie ihrem Anzug dieses Vergnügen allerdings nicht gönnen. Denn auch die schonenste Reinigung greift irgendwann die Fasern an. Hängen Sie den Anzug auf einen soliden breiten Kleiderbügel, und lüften Sie ihn auf dem Balkon oder im Garten kräftig aus. Vorher bürsten Sie ihn mit einer nicht zu groben Kleiderbürste aus. Wenn er aus der Form gerät, hilft ein Dampfbad. Da die meisten von uns keine Dampfsauna zu Hause haben, tut es auch eine heiße Badewanne, über die Sie das gute Stück hängen. Knitterfalten verschwinden so meistens ziemlich zügig.

Die passenden Hemden dazu können Sie problemlos selbst waschen. Achten Sie einfach nur auf das jeweilige Label mit Pflegehinweisen, doer, wenn das nicht mehr lesbar ist, auf ein paar Grundregeln. Waschen Sie nie farbige und weiße Kleidung zusammen. Wenn etwas empfindlich aussieht, drehen Sie es zum Waschen auf links. Schließen Sie die Knöpfe, und leeren Sie die Taschen. Alles, was dünn genug ist, dass Sie hindurchsehen können, verträgt maximal 30 Grad. Die sicherste Art, Kleidung zu trocknen, ist immer noch die Wäscheleine. Wenn Sie den Platz nicht haben, muss es auch der Trockner tun. Aber übertreiben Sie es nicht!

Einer der meistgelesenen Tipps im Netz zum Thema Businessgarderobe ist der, seine Anzughemden nie selbst zu bügeln, sondern professionell bügeln zu lassen. Während das gar nicht mal so teuer ist, wie man denkt, ist es bei weitem nicht immer nötig. Ein gutes Baumwollhemd aus verzwirnten Garnen bekommen sie auch mit dem Handbügeleisen schnell wieder flott. Halten Sie das Bügeleisen in Bewegung, und vermeiden Sie zu heiße Temperaturen. Am leichtesten bügelt sich Kleidung, wenn sie noch leicht feucht ist.
Bei Socken und Unterwäsche können Sie sich den Aufwand sparen. Tragen Sie nur kein ungebügeltes Hemd unter einem dünnen Pullover ? die Falten können sich abzeichnen.

Etwas eigensinniger sind Krawatten. Wenn Sie sie aufrollen oder flach hinlegen, sollten die meisten Knitterfalten von alleine verschwinden. Wenn nicht, kann auch hier eine Dampfbehandlung über der heißen Badewanne Wunder wirken (oder im Hotelbad auch schon das Aufhängen in der Dusche). Wenn die Krawatte absolut nicht wieder gerade liegen will, gehen Sie mit etwa einem Zentimeter Abstand mit einem Dampfbügeleisen darüber.
Auch reinigen sollten Sie eine Krawatte nie in der Waschmaschine. Auch die Reinigung kann Ihnen da nur eingeschränkt weiterhelfen. Das Problem: Meist verzieht sich die Füllung einer Krawatte beim Reinigen. Spezialisierte Reinigungen, die einen Krawattenvollservice anbieten, zerlegen die Krawatte an der Mittelnaht, reinigen sie, bügeln die Seide separat und nähen sie wieder zusammen. Dieser Aufwand lohnt sich natürlich nur bei sehr edlen oder extrem hochwertigen Stücken. Bügeln Sie eine Krawatte niemals einfach über. Denn selbst wenn Sie die Seide dabei nicht verbrennen, werden doch die Kanten unnötig zusammengepresst, und der Binder liegt viel zu flach und künstlich auf dem Hemd auf.


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