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erstellt von: krawatten, am 16.09.2010 16:32 , Clicks: 8899

Krawattenschal

Als elegante, aber doch eher lässige Variante zum Binder erfreut sich der Krawattenschal zunehmender Beliebtheit. Erhältlich ist der Krawattenschal in verschiedenen Arten. Hier wäre zum einen der füllige und extravagante Plastron zu nennen, außerdem der Krawattenschal mit fertiger Schlaufe und zum anderen der einfache schlauchförmige Krawattenschal. Wer denkt, dass der Krawattenschal eine neue modische Erfindung der Gegenwart ist, der irrt. Denn Halstücher und Schals dienen schon seit vielen hundert Jahren als Schmuck für den Hals des Mannes. Ein interessanter Aspekt ist auch, dass die Krawatte, die uns doch als sehr traditionell erscheint, erst seit etwa hundert Jahren verwendet wird.

Prinzipiell werden bei den Halstüchern für Herren zwei Varianten unterschieden: zum einen der eher feierliche Plastron und zum anderen der lockere und doch elegant wirkende Krawattenschal.

Der Krawattenschal


Der Krawattenschal ist im locker-edlen, nicht ganz so formellen Bereich der Herrenkleidung zu Hause. Unterschieden wird der traditionelle Krawattenschal vom normalen Seidenschal durch Größe, Form und Fülligkeit. Während bei dem traditionellen Krawattenschal das Halsstück schmaler ist als die flügelförmigen Enden, wird der Krawattenschal dennoch wie jeder andere Schal auch gebunden. Dazu werden die beiden Enden einfach überkreuzt, das oben liegende Teil nach hinten über die Schlinge geführt und dann weit darüber hängengelassen. Ganz traditionell wird es, wenn der Krawattenschal am Schluss mit einer Nadel fixiert wird.

Die etwas einfachere Version des Krawattenschals wird mit einer kleinen Schlaufe versehen. Damit wird das Binden des Krawattenschals zum einen etwas einfacher, zum anderen wird auch die Fülligkeit des Materials etwas verringert. Bei dieser Variante wird das lange Ende des Krawattenschals durch die kleine Schlaufe hindurchgezogen und dann, je nach Länge, ein- oder zweimal gewickelt, bevor die Enden des Krawattenschals ins Oberhemd gesteckt werden.

Ein andere Variante, die ebenfalls schnell gebunden und damit sehr vielseitig einsetzbar ist, stellen wir hier vor. Dieser Krawattenschal trägt ebenfalls nicht allzu sehr auf und besteht aus einem schmalen ungefütterten Schal von etwas 140 bis 150 cm Länge und rund 14 bis 17 cm Breite.

Zumeist wird der Krawattenschal zum Hemd mit aufgeknöpftem Kragen kombiniert. Sehr schick für nicht ganz so formelle Geschäftsanlässe oder auch das elegante Ausgehen am Abend wirkt der Schal mit Anzug, Blazer oder Sportjacke. Ebenso einsetzbar ist der Krawattenschal zum modisch aktuellen schlank geschnittenen Cardigan. Vorzugsweise für weniger förmliche Anlässe wirkt der Krawattenschal sehr edel für den reiferen Mann.

Anstelle einer Schleife stellt der Krawattenschal in Kombination zum Smoking einen faszinierenden Schwerpunkt dar. Denkbar wäre hier beispielsweise ein Krawattenschal aus schwarzer Seide mit weißen Pünktchen. Für den Abend sind auch ein leuchtend roter oder ein violetter Krawattenschal sehr gute Möglichkeiten. Letztere sind allerdings mehr für etwas kühnere Trendsetter gedacht.

Wird der Krawattenschal zum Oberhemd getragen, dann werden die Enden in das offene Hemd gesteckt. Entsprechend geschieht dies bei einem Polohemd oder einem Pullover mit Polokragen. Soll es etwas modischer sein, dann kann ein Krawattenschal durchaus ohne Hemd oder Polo getragen werden, dann beispielsweise unter dem offenen Ausschnitt eines Pullovers mit Rundhals. Ebenfalls denkbar ist der Krawattenschal in Verbindung mit einem T-Shirt. Das kann man unter anderem gut mit einem Blouson kombinieren.

Der Plastron


Der Plastron ist im englischen auch als Ascot bekannt. Dies ist insofern sehr passend, da der Plastron beim gleichnamigen Pferderennen in Ascot in früheren Zeiten oftmals zum Cutaway getragen wurde. Heute ist dies eher seltener der Fall, denn Binder sind dort fast schon die Regel. Sehr beliebt ist der Plastron aber nach wie vor bei einer Hochzeit der oberen Zehntausend. Hier ist der Plastron allerdings dem Bräutigam vorbehalten. Gemäß dem Anlass werden die Farben des Plastrons zurückhaltend und festlich sein. Gebräuchlich sind Creme, Silbergrau und Gold. Dazu getragen wird ein Hemd mit Kläppchenkragen, dem so genannten Vatermörderkragen. Als Material kommt glänzender Satin in Frage, alternativ auch ein unifarbener Stoff mit dezent eingewebten Mustern.

Krawatte und Plastron unterscheiden sich in einigen Details. Der Krawattenschal kommt unter anderem ohne die Einlagen aus, die dem Binder sein Volumen und seine Stabilität verleihen. Zudem wird ein Plastron beim Nähen immer auf Links gedreht, das ergibt später keine sichtbaren Nähte. In der heutigen Zeit muss ein Plastron nicht mehr zwingend selbst gebunden werden. Es gibt bereits Plastrons fertig gebunden. Diese müssen, wie eine Schleife auch, einfach nur noch umgeschnallt werden. Als Alternative dazu gibt es jedoch immer noch Plastrons zum Selberbinden. Diese werden einfach um den Hals geschlungen und dann mit einer Nadel befestigt.


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